Code128
wurde 1981 eingeführt um sowohl numerische als auch alphanumerische
Informationen auf möglichst wenig Platz darzustellen. Code
128 ist ca. 30% dichter als Code39 und im numerischen Mode auch
dichter als der Interleaved 2of5. Deshalb ersetzt der Code128 in
modernen Barcodelösungen praktisch alle anderen linearen Symbologien.
Zusätzlich wird er z.B. im UCC-128 Standard zur Auszeichnung
von Versandeinheiten verwendet.
Obwohl Code128 nur 102 unterschiedliche Zeichen kennt, können
alle 128 ASCII Zeichen dargestellt werden. Dies wird durch den Einsatz
von drei Codesets erreicht. Jeder Barcode fängt mit einem Codeset
an. Die Codesets können aber innerhalb eines Barcodes beliebig
gewechselt werden.
Code A: Mit
Code A können alle ASCII Zeichen, ausser die 26 "kleinen"
Buchstaben dargestellt werden.
Code B: Mit Code B können alle ASCII Zeichen, ausser die 26
"Kontroll-Zeichen" dargestellt werden.
Code C: Code C ist rein numerisch. In diesem Mode werden 2 numerische
Zeichen in einem alphanumerischen Zeichen dargestellt.
Im Gegensatz
zu den meisten anderen linearen Symbologien verwendet Code128 nicht
nur "breite" und "schmale" Linien, sondern verwendet
4 verschiedene Breiten. Jedes Zeichen besteht aus 6 Elementen. 3
Balken und 3 Lücken. Desweiteren verwendet dieser Barcode verschiedene
Start Zeichen (je nach dem mit welchem Codeset der Strichcode anfängt)
und hat ein spezielles Zeichen als Stopcode. Als letztes Zeichen
vor dem Stopcode hat dieser Code immer eine Prüfziffer.
|