Die
meisten Etikettendrucker werden mit sogenannten ESC Sequenzen angesteuert.
In den meisten Protokollen bestehen die aus zwei ASCII Text Dateien,
welche einzeln oder in einem Stück an den Drucker geschickt
werden müssen.
Die erste Datei,
das sogenannte Format, beschreibt den Aufbau der Etikette und beinhaltet
verwendete Schriften, Grössen, Platzierungen und Fixwerte.
Die zweite Datei beinhaltet den Namen der zu verwendenden Formatdatei,
die variablen Werte sowie Angebaben über die Zahl der zu druckenden
Etiketten.
Die Format Datei
wurde vor allem früher häufig im Flash Speicher des Druckers
hinterlegt, sodass beim eigentlichen Druckvorgang lediglich die
Variablen gesendet werden mussten. Dies hatte den Vorteil, dass
viele teure Systemressourcen gespart werden konnten. Der Nachteil
ist, dass diese Format Datei nach Ausfällen neu auf den Drucker
gespielt werden muss und in der Praxis dann nach ein paar Jahren
oft keine ausreichende Dokumentation oder entsprechende Pflegefunktion
mehr vorhanden ist.
Deshalb versenden
wir die für heutige Verhältnisse doch meist recht kleinen
Formatdateien (typischerweise ca. 20 Zeilen Text) mit jedem Etikettendruckauftrag
mit.

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