SAP
R/3 und Barcode:
| Einleitung: |
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Barcode
oder auch Strichcode ist ein kostengünstiges Werkzeug um Datenerfassung
schneller und sicherer zu machen. Mit Barcode können auch sehr
lange Identnummern per „Knopfdruck“ erfasst werden, wobei
bei einem richtig konfigurierten System die Fehlerwahrscheinlichkeit
bei ca. 1:6'000'000’000 liegt. |
SAP
R/3 Übersicht  |
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| Erstellen
von Barcode: |
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Barcodes
können mit fast jedem Drucker erstellt werden. Im R/3 benötigt
man hierzu lediglich eine entsprechende DLL. Dies wird vor allem bei
der Dokumentenverwaltung oder z.B. beim Erstellen von Preislisten
vorkommen.
Sobald Etiketten benötigt werden, ist es effizienter auf spezielle
Etikettendrucker zu wechseln.
Neuere Releasestände unterstützen zusätzlich Barcode
und EAN128 als HandlingUnit. Barcode können über SmartForms
relativ einfach in beliebige Formulare eingepflegt werden, bedürfen
aber auf diese Weise entsprechend hochauflösender Drucker. |
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| Etikettendrucker
unter SAP R/3: |
| Weitere
Informationen |
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Unter
R/3 (Seit V4.5) werden Etikettendrucker von den Marktführern
Intermec und Zebra mit entsprechenden Gerätetypen (z.B. LB_INT
für Intermec Drucker) unterstützt.
Beide Hersteller bieten preisgünstige Tools an, um Etikettenformate
zu entwerfen. Die so erstellten Dateien können mit dem SAPscript
Standardtexteditor (Transaktion SO10) in das System transportiert
und mit der Transaktion SE71 angepasst werden. Am einfachsten schliessen
Sie danach den Drucker an einen Windows PC mit SAPlpd an. Dort können
Sie den Drucker mit der Spoolverwaltung (Transaktion SAPD) definieren.
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| Lesen
von Barcode: |
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Tastatureinschlaufung:
Dies ist die einfachste und kostengünstigste
Methode. Die Lesegeräte werden zwischen PC und Tastatur eingeschlauft.
Die Dateneingaben werden wie manuelle Tastatureingaben behandelt,
nur eben wesentlich schneller und sicherer. Zusätzlich können
je nach gewählten Lesegerät sogenannte „Pre- und
Postambles“ mitgegeben werden. Dies sind Zeichenketten die
vor oder hinter jedem gelesenen Barcode mitgegeben werden. Z.B.
„Enter“ oder „F11“.
Neben den Kabelgebundenen Geräten stehen ebenfalls welche mit
Funk zur Verfügung.
Mobile Erfassung:
In einigen Anwendungen ist es vorteilhaft Daten
mobil erfassen zu können. Hierfür stehen viele verschiedene
„mobile Datenerfassungs Einheiten“ zur Verfügung.
Diese MDEs haben zumeist ein Display, eine Tastatur und einen Speicher.
Der Benutzer kann Daten menugeführt erfassen. Die so erfassten
Daten werden per RS232 an einen Windows PC übermittelt. Dies
funktioniert automatisch, sobald das MDE in die Dockingstation gestellt
wird.
Die so gesicherten Daten (in Form von ASCII Text
Dateien) können dann automatisch oder manuell per Batch-Input
Mappen (ABAP oder Transaktion SM35) in das R/3 System transportiert
werden.
Datenfunk:
In einigen Anwendungen ist die zeitnahe Erfassung
von Vorteil oder es ist notwendig den Anwendern sofortige Rückantworten
zu liefern. Dies wird mit Datenfunk Terminals erledigt. Dies sind
kleine mobile Computer mit Display, Tastatur, Barcodescanner und
einem Datenfunk Modul. Zumeist werden sie mit einer VT Terminal
Emulation oder Windows CE angesteuert.
Seit Release 4.6b unterstützt SAP diese Terminals als Standard
(LES Modul und SAPConsole ) mit einer
grossen Auswahl an Transaktionen. Zusätzliche Funktionalität
kann mit spezialisierten Schnittstellen von Drittanbietern erreicht
werden. Diese kommunizieren meist per Standard IDOC oder über
Remote Function Calls (RFCs) mit dem SAP.
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| Beispiel
Prüflosverwaltung im QM: |
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Es
können Barcode-Etiketten für die physische Proben erzeugt
werden. Dies bringt nicht nur den Vorteil, dass eine Probenverwechslung
nahezu unmöglich wird, es können zusätzlich auch Prüfpläne
an entsprechend eingerichtete Laborgeräte weitergegeben werden.
Die
notwendigen Investitionen sind sehr gering. Ein Beispielformular
für den Barcode-Druck auf Kyocera Druckern ist bereits Bestandteil
neuerer R/3 Versionen. Ein einfacher Barcode-Leser für das
Einschlaufen in eine PC Tastatur ist ab ca. Euro 125.- erhältlich.
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| Beispiel
Anlageninventur im FI: |
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Es
werden Barcode-Etiketten für die Anlagen erzeugt. Ein entsprechendes
Standardformular (FIAA_0003) ist als Beispiel bereits Bestandteil
von R/3. Alle Anlagen werden mit diesen Etiketten ausgezeichnet.
Zusätzlich ist es nützlich die Standort-/Raumnummern jeweils
am Eingang ebenfalls mit einer Barcode Etikette zu versehen.
Bei der Inventur
gehen die entsprechenden Mitarbeiter mit einem mobilen Barcode-Terminal
von Raum zu Raum und scannen jeweils zuerst Kostenstelle, Standort
und Raumnummer ein und danach alle Barcodes der im jeweiligen Raum
befindlichen Anlagen. Mit diesem Vorgehen werden die Inventuraufnahmen
wesentlich schneller und sicherer erledigt. Da der Barcode gegen
allfällige Verwechslungen der Anlagen schützt, kann die
Inventuraufnahme auch von nur kurz eingewiesenen Mitarbeitern durchgeführt
werden.
Von einigen
Anwendern ist uns bekannt, dass diese diese Arbeiten durch das Reinigungspersonal
ausführen lassen. Dies hat den Zusatznutzen, dass die „natürliche
Wanderung“ von Anlagen rückverfolgbar wird.
Ein mobiles
Barcode Terminal kostet inkl. Zubehör ca. Euro 1'250.- Die
„Werks-Lizenz“ für die spezialisierte Erfassungssoftware
von OPAL kostet Euro 2'000.-
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| Beispiel
Wareneingang: |
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Im
Wareneingangsbereich wird bei der Verbuchung für jedes Produkt
ein eigenes Barcode-Label erzeugt. Es beinhaltet z.B. Materialnummer,
Materialkurztext, Wareneingangsbeleg-Nummer und die Position der
Beleg-Nummer. Als Vorteil ergibt sich eine bessere Rückverfolgung
auf den Lieferanten.
Anschliessend
wird die Ware zu einem freien Stellplatz im Lager überführt.
Der Mitarbeiter scannt das Barcode-Label mit einem Datenfunk-Terminal
ein. Über eine Online-Verbindung werden die Daten zum SAP-System
1:1 übertragen und beinhalten alle relevanten Daten wie Materialnummer,
Stückzahl etc. An jedem Einlagerungsfach befindet sich eine
Barcode-Etikette, dass anschliessend gescannt wird. Der Mitarbeiter
gibt nur noch die Stückzahl ein und verbucht online. Bei diesem
Vorgehen reduzieren sich die Durchlaufszeiten in diesem Bereich
um ca. 40% wobei gleichzeitig die Fehlerquote gegen Null reduziert
wird.
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| Beispiel
Kommissionieren: |
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Im
Wareneingangsbereich wird bei der Verbuchung für jedes Produkt
ein eigenes Barcode-Label erzeugt. Es beinhaltet z.B. Materialnummer,
Materialkurztext, Wareneingangsbeleg-Nummer und die Position der
Beleg-Nummer. Als Vorteil ergibt sich eine bessere Rückverfolgung
auf den Lieferanten.
Anschliessend
wird die Ware zu einem freien Stellplatz im Lager überführt.
Der Mitarbeiter scannt das Barcode-Label mit einem Datenfunk-Terminal
ein. Über eine Online-Verbindung werden die Daten zum SAP-System
1:1 übertragen und beinhalten alle relevanten Daten wie Materialnummer,
Stückzahl etc. An jedem Einlagerungsfach befindet sich eine
Barcode-Etikette, dass anschliessend gescannt wird. Der Mitarbeiter
gibt nur noch die Stückzahl ein und verbucht online. Bei diesem
Vorgehen reduzieren sich die Durchlaufszeiten in diesem Bereich
um ca. 40% wobei gleichzeitig die Fehlerquote gegen Null reduziert
wird. |
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